Sonntag, 17. November 2019
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1.FJC stellt Weichen für die Zukunft

Klausur Tagung Planungstagung mit Vereinsvorstand und Juniorteam im Lothar-Mai-Haus
Unter dem Motto „Ohne Ziel kein Plan, ohne Planung kein Ziel!“ trafen sich Vereinsvorstand und Juniorteam zum ersten Mal zu einer Planungstagung. Ziel der Veranstaltung war, das bisher erreichte – sowohl im Sport als auch in der Vereinsstruktur – zu reflektieren und Visionen und Illusionen zu entwickeln, um den 1. Fuldaer Judo-Club zukunftsorientiert auszurichten und weiterzuentwickeln.

Der 1. Vorsitzende Thomas Plur ermunterte gleich schon zu Beginn der Tagung, allen Ideen freien Lauf zu lassen und ermutigte dazu, auch vermeintlich unmögliche Illusionen zu äußern, denn nur wer ein Ziel vor Augen habe,                könne auch versuchen, dieses zu erreichen. So entwickelten sich im Laufe der beiden Planungstage ganz unterschiedliche Arbeitsfelder, die für die Zukunft in den Blick genommen werden sollen. Dem Juniorteam war hier vor allem der Bereich der modernen Medien wichtig, der teilweise aufgefrischt und ausgebaut werden soll. Es wurde deutlich, dass die Vereinshomepage zwar wichtig, aber für junge Leute nur bedingt ansprechend ist. Hier sollen Möglichkeiten der Verknüpfung genutzt werden, sodass in Zukunft die Bereiche Website, Facebook und Homepage verbunden sind. Der Vereinsvorstand setzte als einen Themenschwerpunkt die Kommunikation in den Mittelpunkt und warb dafür, über neue Ideen immer wieder ins Gespräch und in einen gemeinsamen Austausch zu kommen. Deutlich wurde, dass es allen Tagungsteilnehmern nicht an Motivation und Ideen fehlte, was eine beachtliche Sammlung verschiedenster Zukunftsvisionen zeigt. Von kurzfristigen Visionen wie Trainingsstrukturen, Trainingszeiten und Wochenendprojekten, über mittelfristige Visionen wie beispielsweise eine Kooperation mit dem Tages-Eltern-Verein Fulda und Weiterbildungen des Juniorteams bis hin zu der langfristigen Vision einer eigenen Halle waren den Ideen keine Grenzen gesetzt. Fachkundig unterstützt wurde diese Tagung von Lothar Braun, der als Referent in dem Projekt ZI:EL+ die Weiterentwicklung des Vereins betreut und berät. Die Tagung endete mit einem Experiment. Alle Teilnehmer bekamen die Aufgabe, ein Tau gemeinsam so zu spannen, dass abwechselnd jeder in der Mitte auf dem Seil stehen konnte, ohne dass dieses einknickt. So sollte verdeutlicht werden, dass alle an einem Strang ziehen müssen, um sich gegenseitig zu tragen und zu stützen.

Stephan Plur